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Auf der Suche nach dem richtigen Namenretweet

Im Rahmen neuer Kundenprojekte stehen wir häufig vor der Frage, welche Domain die richtige ist. Aktuell sind bei DeNIC, dem Deutschen Network Information Center, der zentralen Vergabestelle für .de-Domains, mehr als 13,5 Millionen Domains registriert. Wenn man .de-Domains auch hinsichtlich ihrer Relevanz im Suchmaschinenranking als Grundlage einer guten Namenswahl betrachtet, wird der Spielraum inzwischen relativ klein. Zwar stehen mit .com/.net/.org-Domains (und allen weiteren generischen Top-Level-Domains) noch zahlreiche Alternativen zur Verfügung. Allerdings fehlt diesen oft die flächendeckende Akzeptanz im deutschsprachigen Raum. Es bedarf schon eines ausreichenden Marketingbudgets, um Webseiten zu promoten, die auf die Top-Level-Domain .ac enden, aber nicht ausschließlich einen lokalen Bezug zu Aachen haben sollen. Wenige generische Top-Level-Domains haben wie die üblichen Verdächtigen von .com bis .eu inzwischen den Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden. Dazu zählen gerade noch .eu, .info, .ag und .pro.

Neben der Wahl des richtigen Domainnamens stellt sich immer häufiger die Frage, ob sich die Suche nach einem geeigneten Namen für ein Internetprojekt allein auf eben diese Domain beschränken soll und darf.

Der markenrechtliche Aspekt. In Zeiten von weitreichenden Schutzrechten und europäischen und internationalen Marken reicht der Blick auf die Markendatenbank des Deutschen Patent- und Markenamts in München schon lange nicht mehr aus. Vielmehr spielen heute auch allgemeine internationale Schutzrechte eine weitreichende Rolle. Es gilt zu prüfen, ob es für einen neuen Namen nicht schon im (mindestens europäischen) Ausland geschützte Marken gibt.

Und nicht zuletzt im Rahmen der Globalisierung sollte sich jeder Projekt-Gründer die Frage stellen,welchen Stellenwert ein für den Gründer neuer Begriff vielleicht im Ausland hat, damit ein Markendesaster à la “Mitsubishi Pajero” verhindert werden kann. Selbst das gerade in der Gründungsphase und während des Börsengangs viel beachtete Unternehmen Xing musste erhebliche Mittel investieren, um seinen Namen “openBC” zu internationalisieren und zu ändern, da “BC” international für “Before Christ” steht und “open” mitunter als unsicher gedeutet wird.  Auch die Unternehmen AuctionWeb und Cadabra haben heute nicht mehr ihren ursprünglichen Namen. Inzwischen firmieren Sie unter ebay und amazon.

Neben der Suche nach dem richtigen Domainnamen sollte aber auch der Namensspielraum in den einschlägigen Social Networks Betrachtung finden.

Beispiel Twitter, Beispiel Fonic: Der deutsche Mobilfunkdienstleister FONIC bedient mit @fonic_de, @FONIC_Presse, @fonic_hilft und @Fonic_Angebote derzeit vier unterschiedliche Twitter-Accounts. Dabei fällt nicht nur auf, dass sich die Accounts alleine hinsichtlich der Schreibweise und auch der genutzten Logos unterscheiden. Interessant ist vor allem, dass es dem Unternehmen nicht gelungen ist, das Account @FONIC zu reservieren (momentan gesperrt). Momentan noch strittig, und mit steigender Beliebtheit und Relevanz des Twitter-Dienstes in Deutschland sicherlich bald Streitpunkt zahlreicher Prozesse, wird der markenrechtliche Aspekt der Twitter-Accounts sein. Die Frage lautet also: Darf ich als Twitternamen eine registrierte Marke benutzen oder darf diese Teil des Accountnamens sein? Die Antwort wird voraussichtlich u. a. am Landgericht Hamburg gegeben, das bereits durch eine Vielzahl in der Internetgemeinde kontrovers diskutierter Urteile aufgefallen ist

Für die Namenssuche neuer Projekte gilt es also auch, neben Domains und Marken, den Vergabestatus eines oder mehrerer Twitter-Accounts zu prüfen. Gleiches gilt selbstverständlich für allen weiteren relevanten SocialMedia-Networks wie Facebook, Youtube oder weniger bekannte und spezialisierte und Produkt- oder Dienstleistungsorientierte Netzwerke. Der Webdienstleister United Domains bietet unter www.ud.com ein kleines Gateway, das nach Eingabe eines Begriffs die noch freien oder bereits anderweitig vergebenen Accountnamen ausgibt (Beispiel fonic).

Wie auch im real life gilt für die Suche nach einem Namen für neue Webprojekte: Drum prüfe, wer sich ewig (an einen Namen) bindet, ob sich nicht ein bess’rer findet.

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Erstellt am Montag 26. April 2010 von Tobias Kollewe, Keine Kommentare »
Kategorie: Nebenbei bemerkt
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Mehr Besucher für Ihre Homepageretweet

Mehr Besucher auf der Internetseite sind oft gleichbedeutend mit mehr Kunden. Wie aber bekommen Sie mehr Besucher in Ihre virtuelle Filiale? Die folgenden Tipps zeigen Grundlagen, wie Sie ganz einfach für mehr Traffic sorgen können. Natürlich sind dies nur Anregungen und kein Allheilmittel. Wenn Sie aber ein paar Dinge beachten, haben Sie einen soliden Grundstein für mehr Besucher auf Ihrer Homepage gelegt.

1.) Schaffen Sie einen Mehrwert.
Die eigene Internetseite sollte mehr sein, als eine einfache Visitenkarte. Sie sollte Ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten. Schreiben Sie beispielsweise Fachartikel und berichten Sie von Ihren Projekten vor Ort. So kann sich der (Neu-)kunde ein Bild von Ihrer Arbeit machen und hat immer wieder einen Grund, auf Ihre Internetseite zurückzukehren. Beispielsweise berichtet unser Kunden Dr. Hövelmann in seinem Blog regelmäßig über neue Projekte und Gutachten.

2.) Offline-Werbung bei jeder Gelegenheit
Machen Sie bei jeder erdenklichen Möglichkeit im “echten” Leben auf Ihre Internetseite aufmerksam. Ergänzen Sie nicht nur Ihre Briefbögen, Kataloge und Visitenkarten um die Webadresse, sondern erzählen Sie Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten von Ihrer Internetseite. Nennen Sie auf jeden Fall auch einen Grund, warum die Homepage einen Besuch wert ist (siehe “Mehrwert”).

3.) Online-Werbung
Neben der täglichen, “normalen” Optimierung bieten Suchmaschinen die Möglichkeit, Werbung zu schalten. Mittels GoogleAdwords u. a. können Sie so gezielt im Internet für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte werben. Die Erstellung gezielter Kampagnen kann Ihnen bei überschaubaren Kosten einen deutlichen Besucherzulauf bescheren. Wie bspw. GoogleAdwords funktioniert, können Sie sich in unserem kleinen Google-Video ansehen.

4.) Meinungsbildung
Bitten Sie Kunden und Lieferanten, sich an Case Studies zu beteiligen und veröffentlichen Sie Fallbeispiele. Betreiben Sie aber bitte keine Selbstbeweihräucherung, sondern bleiben Sie ehrlich und authentisch. Unsere Case Studies zeigen an einigen Beispielen, wie wir arbeiten und was wir für Kunden erreicht haben.

5.) Nutzen Sie SocialMedia
Twitter, Facebook und StudiVZ sind keine Webspielzeuge für technik-verliebte Nerds! Nutzen Sie die Möglichkeiten des Mitmachwebs aktiv. Gute Inhalte (auf Ihrer Homepage) verbreiten sich so manchmal automatisch. Wenn sich mehrere Mitarbeiter mit dem Thema SocialMedia befassen, sollten Sie evtl. die Erstellung von SocialMedia-Guidelines in Erwägung ziehen.

 

Erstellt am Montag 8. März 2010 von Carola Wagner, Keine Kommentare »
Kategorie: Nützliches
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Twitter, Facebook, StudiVZ: Webkompetenz für Lehrerretweet

Schüler-VZ, StudiVZ, Facebook, MySpace, Twitter – über 60% aller Schüler von der ersten bis zur zwölften Klasse sind in Deutschland in sozialen Netzwerken und Communities aktiv. Mit den Social Networks ist eine komplett neue Kultur entstanden.

LehrerInnen und auch Eltern kennen in der Regel die bekanntesten Plattformen namentlich, wissen aber nur wenig darüber, was es mit der neuen SocialMedia-Kultur im Internet auf sich hat, wie sie funktioniert, zu was man das alles nutzen kann und wo die Medien auch missbräuchlich verwendet werden können.

Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren vom Informationsmedium zum Mitmachweb entwickelt. Gemeinsam ist all diesen Medien und Plattformen, dass Nutzer Teile ihres Alltags in ein öffentliches Netzwerk übertragen und dort immer mehr Zeit verbringen. User-Generated-Content gewinnt durch social-mediale Dialoge (many to many) zunehmend an Bedeutung. Kaum verwunderlich, dass das Internet dabei sogar schon das Fernsehen als Freizeitbeschäftigung Nr. 1 bei Jugendlichen abgelöst hat.

Zusammen mit dem Bildungswerk Aachen veranstalten wir am 04.02. den Fortbildungsabend für LehrerInnen. Anmeldung direkt über das Bildungswerk.

Neben der offenen Veranstaltung bieten wir die Fortbildung für Schulen auch als geschlossene Veranstaltung für Ihr Kollegium an. U. a. haben wir den Fortbildungsabend für den Rotary-Club, das Inda-Gymnasium und weitere Schulen in Aachen und Heerlen (NL) durchgeführt. Fragen Sie uns!

Weitere Infos zu unseren Veranstaltungen finden Sie auch unter http://www.aixhibit.com/events und bei Twitter unter @AIXhibitEvents

Erstellt am Dienstag 26. Januar 2010 von Carola Wagner, 2 Kommentare »
Kategorie: Aktuelles, Veranstaltungen
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SocialMedia Guidelines für Unternehmenretweet

Immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile und Nutzen von SocialMedia und sind bei Twitter, Xing, StudiVZ und in unzähligen Foren und Nutzerportalen präsent – freiwillig oder gezwungenermaßen. Dabei kann es sich naturgemäß um Unternehmens-PR, um (un-)zufriedene und natürlich auch um (un)glückliche (Ex)Mitarbeiter handeln. Und so vielfältig die Möglichkeiten der Meinungsäußerung im Internet, genauso vielfältig sind auch die Möglichkeiten, hierauf zu reagieren.

Die erste Regel: Handle mit Bedacht! Denn nicht alle PR-Regeln (”Auch schlechte PR ist gute PR”) lassen sich eins zu eins auf SocialMedia, insbesondere auf Twitter und die Blogosphäre übertragen. In den letzten Monaten haben z. B. Jako und Jack Wolfskin eindruckvoll bewiesen, wie man als Unternehmen mit Kunden, Interessenten und Kritik im Web nicht umgehen sollte und wie sich übereiltes Handeln zu einem wahren PR-Gau entwickeln kann.

Die zweite und vielleicht noch wichtigere Regel: Schule Deine Mitarbeiter! Mitarbeiter sind nicht nur als Angestellte im Netz unterwegs, sondern auch als Privatmenschen. Und gerade dann äussern sie ihre Meinung zu Produkten und Dienstleistungen, bei denen sie sich besonders gut auskennen: Ihren. Und auch die Rechtsabteilung oder Mitarbeiter im Kundenservice werden mit Kritiken und Meinungen zu ihren Produkten konfrontiert; nicht nur am Telefon, sondern mittlerweile vermehrt im Internet. Wie geht man nun mit solcher Kritik um? Niemand ist als SocialMedia-Experte vom Himmel gefallen. Aber das Thema ist zu heikel, um das Internet als Spielwiese oder Testfeld zu nutzen.

Für Mitarbeiter und Fachabteilungen, egal ob im Dienst oder im Privatleben, müssen Richtlinien aufgestellt werden, die den Umgang der Mitarbeiter mit der Web2.0-Öffentlichkeit regeln. Dies gilt natürlich auch insbesondere dann, wenn Sie als Unternehmen ein eigenes Corporate Blog oder Twitter-Account betreiben.

Keineswegs sollten die Richtlinien eine starre Vorgabe sein, von der sich Arbeitnehmer gegängelt fühlen. Im Idealfall werden die Richtlinien unter fachlicher Anleitung durch die Mitarbeiter in einer Arbeitsgruppe selbst erstellt. Schließlich soll der Spaß an der öffentlichen Meinungsäusserung nicht eingeschränkt werden und sich die Mitarbeiter mit den Regeln identifizieren. Für das Unternehmen ist es wichtig, klar zu definieren, welche Ziele im Web2.0 verfolgt werden und wie auf andere  Meinungen im Idealfall reagiert werden kann.

Für jedes Unternehmen sollten eigene SocialMedia-Guidelines erstellt werden – zugeschnitten auf Mitarbeiter, Produkte und Dienstleistungen, Kunden und Lieferanten. Grundlegende Säulen aller Guidelines sind dabei Transparenz, Ehrlichkeit und ein offener Dialog.

Für Mitarbeiter sollten – unabhängig vom Medium – immer mindestens die folgenden Grundsätze gelten:

  • Halten Sie sich an Ihr Fachwissen und verzichten Sie auf Spam, Halbwissen und falsche Aussagen.
  • Gehen Sie mit anderen Personen respektvoll um und akzeptieren Sie andere Meinungen. Veröffentlichen Sie keine Bemerkungen, die nicht zum Thema gehören oder beleidigend sind.
  • Antworten Sie auf einen Beitrag nur, wenn Ihre Antwort angemessen ist. Überlegen Sie, bevor Sie einen Artikel veröffentlichen. Im Zweifelsfall fragen Sie einen Kollegen.
  • Respektieren Sie vertrauliche Informationen – aus dem eigenen Unternehmen, von Partnern, Lieferanten und Kunden.
  • Wenn Sie anderer Meinung sind: antworten Sie angemessen und höflich.

 Und zu guter Letzt: Beobachten Sie die SocialMedia-Angebote und aktualisieren Sie Ihre eigenen Richtlinien, wenn neue Technologien und Tools für soziale Netzwerke entstehen.

Erstellt am Dienstag 15. Dezember 2009 von Tobias Kollewe, 1 Kommentar »
Kategorie: Nützliches
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Twitter, Facebook, StudiVZ (Fortbildung für Lehrer/Innen)retweet

[Update 27.11.2009]
Jetzt ist auch das Anmeldeformular auf der Website des Bildungswerk Aachen freigeschaltet.

 

Zusammen mit dem Bildungswerk Aachen bieten wir eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen, Lehrer und Pädagogen zum Thema SocialMedia an. Die Abendveranstaltung findet am 04.02.2010 um 19.00 Uhr statt, dauert ca. 2-2,5 Stunden und kostet pro Person 25,00 EUR.

Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren vom Informationsmedium zum Mitmachweb entwickelt. User-Generated-Content gewinnt durch social-mediale Dialoge (many to many) an Bedeutung. Dienste wie Blogging, Social Networking und Kollaboration entwickeln sich zu einer neuen Internetnorm.

Nutzer übertragen Teile Ihres Alltags in ein öffentliches Netzwerk und verbringen dort immer mehr Zeit. Das Internet hat bei Jugendlichen sogar das Fernsehen als Freizeitbeschäftigung Nr. 1 abgelöst. Mit den Social Networks entsteht eine komplett neue Kultur. Allein in Deutschland sind über 60% aller Schüler von der ersten bis zur zwölften Klasse in sozialen Netzwerken und Communities wie StudiVZ, Twitter oder MySpace aktiv.

LehrerInnen und auch Eltern kennen in der Regel  die bekanntesten Plattformen, wissen  aber nur wenig darüber, was es mit der neuen SocialMedia-Kultur  im Internet auf sich hat, wie sie funktioniert, zu was man das alles nutzen kann und wo die Medien auch missbräuchlich verwendet werden können.

Die Einführungsveranstaltung mit anschließender Diskussion bietet Einblicke in die verschiedenen Dienste, zeigt Möglichkeiten und bespricht Gefahren.

Weitere Informationen gibt es in unserem Infoflyer (PDF), auf unserer Website und auf Twitter.

Erstellt am Donnerstag 26. November 2009 von Carola Wagner, Keine Kommentare »
Kategorie: Aktuelles
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