„Azubis, wir wollen einen Onlineshop. Einen AIXhibit-Onlineshop!“ – Ok, stopp. Zurückspulen und das Ganze von Vorne. Denn so toll, wie es klingt, war dieser Satz für uns Auszubildende gar nicht.

Also zum besseren Verständnis – Was bisher geschah:

Azubi-Day. Ein neues Ausbildungsjahr. Neue Aufgaben. Die Idee ein Azubiprojekt einzuführen. Genauer: Ein Azubiprojekt für die drei Auszubildenden der Fachrichtung Mediengestaltung: Richard Thiel (2. Ausbildungsjahr, WordPress-Ninja), Kerstin Kwasniok (2. Ausbildungsjahr, Printmediensamurai) und moi – Judith Meyer (1. Ausbildungsjahr, ERROR: no specification found).

Da saßen wir also: Artig die Hände in den Schoss gefaltet, mit großen Augen, gespannt darauf, was es genau mit diesem Azubiprojekt auf sich hatte und dann dieser Satz:

„Azubis, wir wollen einen Onlineshop. Einen AIXhibit-Onlineshop!“ - Verwirrte Blicke wurden ausgetauscht. Gut erzogen sprach niemand den Gedanken aus, der uns wohl allen durch den Kopf schoss „zensiert“. Also warteten wir ab und lauschten. Dabei ergab sich für uns folgende Aufgabenstellung:

„Die Entwicklung eines Onlineshops auf der Basis von OXID, der als Mustershop sowohl zum Verkauf von Waren, als auch zur Demonstration der Leistungsfähigkeit des OXID-Systems dienen soll.“

Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Kerstins Kinnlade herunterklappte, während ich von der anderen Seite Richards leises Lachen vernahm. Die Kombination aus Unglauben gepaart mit Nervosität und einem Hauch von Wahnsinn, die ich meinte, herauszuhören, gab mir zu denken.

Es folgte eine Reihe von Spielregeln, die gelinde ausgedrückt, nicht gerade zu unserem Amusement beitrugen. Und schließlich verstand auch ich die Reaktion meiner Mitauszubildenden.

Seit diesem Tag X ist schon mehr als ein Monat vergangen. Auch, wenn ich mich kaum wage sie aufzustellen, hier eine kurze Zwischenbilanz:

Die Anzahl der Auszubildenden der Fachrichtung Mediengestaltung ist auf zwei gesunken (               ← Freiraum für wilde Spekulationen), was unsere anfängliche Arbeitsaufteilung leider ziemlich über den Haufen geworfen hat. Der erste Kundentermin? – Ich will’s mal so sagen: Richard und ich sind nicht größer als Däumlinge aus diesem Gespräch herausgegangen. Und der erste Layoutvorschlag, man mag’s kaum glauben, ist mittlerweile verschickt. Wie dieser angekommen ist?

Dies und mehr erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag zu unserem spannenden (nervenaufreibenden!) Azubiprojekt.

P.S.: Dieser Blogbeitrag ist ein Bestandteil der Spielregeln. Dementsprechend bin ich froh diesem Punkt erst einmal ab-”✔” zu können :).