Was ist das richtige Bezahlverfahren für Onlineshops? Was akzeptieren die Kunden, welche direkten und indirekten Kosten entstehen? Lohnt sich “Kauf auf Rechnung”? Diese und viele andere Fragen rund um das Thema Payment haben wir beim heutigen webbrunch besprochen. Neben einem kleinen Frühstück bot sich natürlich auch die Gelegenheit zum regen Austausch von Meinungen und Schlüsselbändern. Es hat wieder viel Spaß gemacht!
Hier die Folien zum Nachlesen – natürlich ohne begleitende Worte - aber vielleicht ist ja doch etwas Erhellendes dabei.
Bei der Bezahlart sollte grundsätzlich alles angeboten werden, was machbar ist (Kreditkarte, Paypal und Nachnahme ist das mindeste; Kauf auf Rechnung ist auch okay, wenn ein Fakturierungsservice das Risiko trägt.). Auf alle Fälle sollten die Zahlungsarten dem Kunden schon bei der Bestellung bekannt sein, nichts ist ärgerlicher erst beim Bezahlen abzubrechen. Der Kunde ist weg und kommt nie wieder.
@Antbuyit: Ganz so pauschal möchte ich das nicht unterschreiben. Zu viele Zahlungssysteme können den Kunden genauso überfordern, wie ihn zu wenige enttäuschen können. Das ausgewählte Mittelmaß sorgt für weniger Kaufabbrüche und mehr Umsatz. Auch eignet sich nicht jede Bezahlart für jede Käuferschicht und jedes Produkt.
In jedem Fall, da stimme ich Dir/Ihnen zu, sollten die Zahlungsarten aber vor Beginn des Kaufvorgangs bekannt sein. Das vermeidet Ärger, Enttäuschung und abwandernde Onlineshopper.
>Auch eignet sich nicht jede Bezahlart für jede Käuferschicht und jedes Produkt. <
Das ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt. Ich habe für meine Nische (traditioneller Bogensport) lernen müssen, daß auffällige Shopsysteme mit Kontoanmeldung und irgendwelchen Online-Paymentsystemen von den meisten Kunden nicht gewünscht sind.
Nach der 150sten Mail "…war mir zu kompliziert…. bestelle ich auf diesem Weg….." habe ich Konsequenzen gezogen und den bestellvorgang auf formlose Email umgestellt und Vorkasse gegen Rechnung als Zahlungsart eingeführt.